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Gyroskopische Messung

Viele Leitungen werden heutzutage mittels horizontal gesteuertem Bohren verlegt. Diese Technik ermöglicht es, Hindernisse wie Straßen, Eisenbahnstrecken und Wasserstraßen ohne offene Baugruben zu überqueren. Da diese Leitungen häufig tief und unter komplexen Bedingungen verlegt sind, ist die genaue Kenntnis ihrer Lage von entscheidender Bedeutung.

Gyroskopische Messung

Was ist das und warum ist es notwendig?

Vieleunterirdische Leitungen werden heutzutage mittels horizontal gesteuertem Bohren verlegt. Diese Methode ermöglicht es, ohne große Beeinträchtigungen von A nach B zu bohren, beispielsweise unter Einkaufsstraßen, Eisenbahnstrecken oder Wasserstraßen. Die auf diese Weise verlegten Leitungen sind oft von entscheidender Bedeutung. Gerade weil sie sich in großer Tiefe und unter komplexen Bedingungen befinden, ist es unerlässlich, ihre genaue Lage zu kennen.

Die gyroskopische Messung bietet hierfür die ideale Lösung. Mit dieser fortschrittlichen Messtechnik lassen sich präzise 3D-Lageangaben von Rohrleitungen ermitteln, die mittels einer gesteuerten Bohrung verlegt wurden. Während der Messung ziehen wir eine Inertial Measurement Unit (IMU) durch das Bohrrohr. Diese ist mit Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich Informationen über Ausrichtung, Richtung und Beschleunigung erfassen. Das Ergebnis? Ein äußerst zuverlässiges und detailliertes 3D-Profil der unterirdischen Bohrung.

Wie funktioniert das?

Gyroskopische Messung?

Vor der eigentlichen gyroskopischen Vermessung werden die Anfangs- und Endpunkte der Leitung freigelegt, und wir überprüfen die Bohrkonfiguration. Anschließend wird eine Zugfeder durch das Rohr geführt, woraufhin wir Führungsseile für die IMU befestigen. Mithilfe von Winden ziehen wir die IMU langsam und kontrolliert durch das Rohr. Dieser Vorgang wird in beide Richtungen wiederholt, um die Messgenauigkeit zu gewährleisten.

Die vermessungstechnische Erfassung der Start- und Endpunkte bildet die Grundlage für die abschließende Auswertung. Die erfassten Daten werden mit spezieller Software analysiert; anschließend erstellen wir eine detaillierte Draufsicht und ein Querschnittsprofil der Bohrung. Diese liefern wir dem Kunden als Teil eines vollständigen gyroskopischen Messberichts.

Wann ist es gyroskopisch?

Ist die Wahl der richtigen Größe entscheidend?

Die gyroskopische Vermessung von gesteuerten Bohrungen eignet sich besonders für Situationen, in denen hohe Präzision erforderlich ist. Diese Methode ist schnell, effizient und äußerst zuverlässig. Idealerweise wird die Messung unmittelbar nach der Verlegung der Leitung durchgeführt, da dann die Zugänglichkeit am größten ist. Dennoch ist es in vielen Fällen auch möglich, bestehende Leitungen gyroskopisch zu vermessen, beispielsweise über ein noch vorhandenes leeres Mantelrohr.

Selbst wenn die Leitung nur von einer Seite aus zugänglich ist, können wir oft dennoch eine erfolgreiche Messung durchführen. Ist der Zugang unmöglich? Dann prüfen wir alternative Verfahren wie das Anbohren oder den Einsatz des TerraProbe.

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