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op woensdag 19 november
- 19 november
- Thema maakbaar ontwerp
- Railcenter Amersfoort
- 13:00 - 18:00
Der Stadtkern von Utrecht weist einen komplexen Untergrund auf, in dem historische Bauwerke und moderne Infrastruktur aufeinandertreffen. Baugrubenkeller befinden sich häufig an unbekannten oder ungenau kartierten Standorten, in unmittelbarer Nähe von Fernwärmeleitungen und anderen Versorgungsleitungen. Für Sanierungsarbeiten an diesen Werfkellern und den Austausch des Fernwärmenetzes sind genaue Kenntnisse des Untergrunds unerlässlich. Aus diesem Grund wurde ein Pilotprojekt durchgeführt, um diese Strukturen zerstörungsfrei zu erkennen und in 3D zu kartieren.
Der Auftrag umfasste mehrere Ziele. Es galt nicht nur, Heizungsleitungen und andere vorhandene Kabel und Leitungen in 3D zu erfassen, sondern auch die Oberseite historischer Werftkeller. Und zwar ohne Aushubarbeiten.
Was machte dieses Pilotprojekt besonders komplex? Mehrere sich überschneidende Schichten aus denkmalgeschützten Gebäuden und moderner Infrastruktur, die alle dicht beieinander in einem begrenzten unterirdischen Raum liegen. Eine Situation, die eine äußerst präzise Vorgehensweise erfordert, ohne den Untergrund zu beeinträchtigen.
Wie lässt sich ein derart komplexer Untergrund ohne Aushubarbeiten kartieren? Für dieses Pilotprojekt entschied sich TerraCarta für eine Kombination aus sich ergänzenden Verfahren:
Durch die Kombination dieser Verfahren entsteht ein zuverlässiges und vollständiges Bild des Untergrunds, ohne dass die Gefahr von Schäden oder Störungen besteht.
Das Projekt lieferte ein detailliertes 3D-Modell, in dem Baugruben, Heizungsleitungen sowie sonstige Kabel und Leitungen erfasst sind. Alle unterirdischen Strukturen in einer einheitlichen Darstellung.
Dieses Modell unterstützt die Planung, Konzeption und Ausführung und beugt Schäden durch Bauarbeiten, Verzögerungen und Ausfallkosten vor.
Dieses Pilotprojekt belegt, dass selbst in komplexen innerstädtischen Umgebungen unterirdische Strukturen zuverlässig vom Geländeniveau aus kartiert werden können. Der Einsatz von 3D-Bodenradar in Kombination mit anderen Techniken ermöglicht es, mit größerer Sicherheit und weniger Überraschungen zu arbeiten.
Für Kommunen, Netzbetreiber und Bauunternehmen bedeutet dies sichereres Arbeiten, weniger Verzögerungen und fundiertere Entscheidungen. Von Annahmen hin zu Gewissheit.
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